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Warum neue Covid-Medikamente nicht die Freiheit bringen

20 Mrz 2022
Die Corona-Tablette von Pfizer soll schwere Verläufe bei Risikopatienten verhindern – breit verfügbar ist sie vorerst nicht.

Wann kommt endlich der „Freedom Day“? Neue Medikamente gegen Covid-19 sollten Lockerungen erleichtern. Doch Ärzte warnen vor Risiken – und verfügbar sind die Mittel auch nicht.

Dieses Wochenende sollte es so weit sein: Freedom Day, der Tag, an dem die Masken fallen – oder eben doch nicht. Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen haben sich fast alle Bundesländer gegen Lockerungen und für Übergangsregeln bis Anfang April entschieden. Doch die Pandemie lässt sich nicht durch ein Datum beenden. Es sind die Eigenschaften des Virus, einer jeden neuen Variante, und unsere Möglichkeiten, diesen etwas entgegenzusetzen, an denen die Freiheit bemessen wird. Das sind die Parameter, die bestimmen, ob die öffentliche Gesundheit gefährdet ist und die Gesundheitssysteme überlastet sind. Die Frage, die man sich anlässlich des vermeintlichen Freedom Days stellen muss, lautet: Sind wir ausreichend gegen das Virus gewappnet?

Die Antwort geben gewöhnlich Modellierer. Doch die halten sich bedeckt. Zu viele Variablen, zu viele Ungewissheiten. Wie werden sich die Menschen verhalten? Welche Maßnahme greift wo? Wer wurde wann geimpft? Denn der Impfschutz schwindet mit steigendem Alter und vergangener Zeit seit der letzten Impfung. „Da haben Sie mitunter nach sechs bis neun Wochen nicht mehr neunzig Prozent, sondern nur noch rund fünfzig Prozent Schutzwirkung vor der Infektion“, sagt Christoph Spinner, Infektiologe am Universitätsklinikum rechts der Isar in München.

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