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Ein Heilmittel gegen Corona

26 Mai 2021
Vorbereitungen auf den  Markteintritt: Die Forschung an   Corona-Medikamenten geht in die Endphase.

Medikamente könnten schwere Covid-19-Verläufe verhindern. Die Bundesregierung fördert vielversprechende Therapieansätze. Doch Viren sind schwer zu bekämpfen. Trotzdem gibt es Hoffnung.

Bis heute weiß niemand genau, was Viren eigentlich sind. Sind sie Lebewesen wie Bakterien oder etwa Dinge? Weil sich Viren nicht selbst fortpflanzen können, sind sich Wissenschaftler ob dieser Frage uneins. Auch deshalb lassen sich Viren viel schwerer mit Medikamenten bekämpfen als andere Erreger. Während die Impfungen gegen Covid-19 im Rekordtempo zur Verfügung standen, lässt der Durchbruch in der Medikamentenforschung auf sich warten.

Nach viel Kritik für mangelndes Engagement will die Bundesregierung nun die Entwicklung von Corona-Medikamenten entscheidend voranbringen. Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium hat das Forschungsministerium ein Programm mit dreihundert Millionen Euro aufgelegt. Tatsächlich könnte die Entwicklung wirksamer Medikamente die Situation entscheidend verändern: Krankenhausbetten blieben leer, Todesfälle könnten verhindert werden. Das öffentliche Leben könnte schneller wieder Fahrt aufnehmen. Das Virus verlöre seinen Schrecken.

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